in meiner Privatpraxis für Psychotherapie am Karlsplatz (Stachus)
M.Sc. Verena Hauser, Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)
Meine Fachgebiete:
Depressive Episode, chronische Verläufe, Dysthymie, schizoaffektive Störung, Manie
Soziale Phobien, Prüfungsangst, Hypochondrie, Panikstörung, etc.
Standarddiagnostik, sowie Diagnostik auf ADHS, Autismus, Persönlichkeitsstörungen
ADHS im Erwachsenenalter, Autismus Spektrum, Hochsensibilität, Hochbegabung
u.a. pathologisches Horten, "Messi", "Aufschieberitis", Prokrastination
Abitur, Examen, Approbation, Führerschein, etc.
Alle Themen und Probleme Rund um das Thema Sexualität, auch im Paarkontext. Vorlieben, Fetisch, Kommunikation, etc.
Verhaltenssüchte, Amphetaminmissbrauch, Pornografie - legal und illegal, Computerspielsucht
Bei Gewalt- und Sexualstraftaten. Ich bin Mitglied im Netzwerk forensisch qualifizierter Psychotherapeuten.
Auftreten vieler gemeinsam vorkommender Störungen oder komplexe Verläufe
Zu allen meiner Fachgebiete biete ich auch Unterstützung für Angehörige an.
Eines meiner Credos lautet: „Die therapeutische Beziehung ist einer der größten Wirkfaktoren für eine nachhaltige Verbesserung einer psychischen Erkrankung.“
Und genau deshalb ist mir wichtig, dass Therapie mehr ist als das gemeinsame Abarbeiten von Symptomen und Methoden.
Menschen kommen mit sehr unterschiedlichen Geschichten zu mir. Mit Depressionen, Ängsten, Schwierigkeiten im Umgang mit Sexualität, Suchtverhalten oder problematischem Pornografiekonsum, etc. Hinter all diesen Themen stehen Menschen mit ihrer ganz eigenen Geschichte, ihren Erfahrungen, Bedürfnissen, Stärken und manchmal auch mit viel Scham oder Selbstkritik.
Ich möchte verstehen, bevor ich verändern möchte.
Dazu gehört für mich eine umfassende und sorgfältige Anamnese. Denn psychische Beschwerden entstehen selten aus einem einzigen Grund. Im Sinne des biopsychosozialen Modells betrachte ich deshalb biologische, psychische und soziale Faktoren ebenso wie die persönliche Lebensgeschichte, Lernerfahrungen, Beziehungen, aktuelle Lebensbedingungen und individuelle Ressourcen. Erst wenn wir verstehen, wie etwas entstanden ist und was es heute aufrechterhält, können wir gemeinsam überlegen, was wirklich hilfreich sein könnte.
Dabei glaube ich nicht an die eine Methode, die für alle funktioniert.
Standardlösungen funktionieren nicht für jeden Menschen. Menschen sind individuell – und deshalb darf es auch ihre Therapie sein.
Ich bin selbst neurodivergent und kenne daher auch persönlich das Gefühl, sich selbst und die eigene Art, die Welt wahrzunehmen, erst einmal verstehen und kennenlernen zu müssen. Ich weiß, wie wichtig es sein kann, eigene Strategien zu entwickeln, statt sich ständig daran zu messen, wie andere Menschen etwas machen. Manchmal bedeutet Veränderung nicht, sich selbst „normaler“ zu machen, sondern herauszufinden, was man braucht, damit das eigene Leben besser funktioniert.
Das kann ganz konkret sein: eine individuelle Strategie für Prüfungen zu entwickeln, den Umgang mit Überforderung zu verändern, Aufschieben zu verstehen und zu reduzieren oder einen anderen Umgang mit dem eigenen inneren Kritiker zu finden. Es kann bedeuten, Trigger und Suchtkreisläufe besser zu verstehen, Ängste Schritt für Schritt zu überwinden oder einen selbstbestimmteren Umgang mit Sexualität zu entwickeln.
Dabei darf Therapie für mich wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig menschlich sein. Wir arbeiten mit evidenzbasierten verhaltenstherapeutischen Methoden – aber nicht nach einem starren Rezept. Methoden sollen zum Menschen passen und nicht der Mensch zur Methode.
Was meine Arbeit für mich besonders wertvoll macht, sind deshalb die Momente, in denen sich etwas verändert: wenn aus „Mit mir stimmt etwas nicht“ ein „Ich verstehe mich besser“ wird. Wenn aus Hilflosigkeit erste Handlungsmöglichkeiten entstehen. Wenn jemand beginnt, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, den inneren Kritiker nicht mehr für die Wahrheit zu halten oder eine ganz persönliche Strategie zu finden, die das eigene Leben tatsächlich leichter macht.
Für mich bedeutet Therapie gemeinsam herauszufinden, wer jemand ist, was ihn geprägt hat, was ihn heute beeinflusst – und was er braucht, um sein Leben wieder selbst bestimmter gestalten zu können. Kurz gesagt, die eigene Gebrauchsanleitung besser zu verstehen.
Kontaktaufnahme und Terminvereinbarung
Kontaktieren Sie mich über mein Kontaktformular oder rufen an und hinterlassen Ihren Namen und geeignete Rückrufzeiten. Ich rufe Sie für die Vereinbarung eines Erstgesprächtermins zurück.
Erstgespräch
Vor Ort regeln wir die Formalia (Datenschutzaufklärung, Behandlungsaufklärung, und -vertrag, etc.), klären Ihre Fragen und Anliegen und lernen uns kennen.
Bitte bringen Sie den Screening Fragebogen und das Formular mit Ihren Patientenangaben zum Erstgespräch ausgefüllt mit. Entweder hier zum downloade oder vorab von mir via Mail. Falls Sie die Unterlagen zur Kostenübernahme Ihrer Beihilfe oder Krankenkasse bereist haben, können Sie auch diese zum Erstgespräch mitbringen.
Eine Psychotherapiestunde dauert 50 Minuten, Frequenz und Anzahl orientieren sich an Ihre individuellen Bedürfnisse und zeitliche Kapazitäten.
Bitte beachten Sie, es handelt sich bei meiner Praxis um eine Privatpraxis.
Die erbrachten Leistungen stelle ich Ihnen privat in Rechnung und orientiere mich dabei an der Gebührenordnung für psychologische Psychotherapeuten (GOP).
Zum 1. Juli 2024 haben sich Bundespsychotherapeutenkammer, Bundesärztekammer, Beihilfeträger von Bund und Ländern (Ausnahme Hamburg und Schleswig-Holstein) sowie der Verband der privaten Krankenversicherung auf neue Abrechnungsempfehlungen zu psychotherapeutischen Leistungen für Privatversicherte verständigt.
Das Honorar entnehmen Sie bitte der zum Download stehenden Kostenübersicht.
Die Kosten werden im Regelfall von der Privaten Krankenversicherung oder Beihilfe übernommen . Sie sollten vor dem Erstgespräch mit ihrer zuständigen Kasse den Umfang (Stundenanzahl) und die Höhe (GOP-Satz) der übernommenen Kosten abklären. Gerne unterstütze ich Sie hier, wenn Sie Fragen haben.
Natürlich können Sie die Kosten auch als Selbstzahler tragen.
Grundsätzlich sind die von Therapeuten erbrachten Leistungen nach §4 Nr. 14 UStG (Umsatzsteuergesetz) von der Umsatzsteuer befreit.
Die Kosten können ggfs. als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen.
Screening Fragebogen (pdf)
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HerunterladenKostenaufstellung (pdf)
HerunterladenZur Vereinbarung eines Termins füllen Sie das Kontaktformular aus oder rufen unter 01573 6277757 an und hinterlassen eine Nachricht mit Ihrem Namen und geeigneten Rückrufzeiten. Ich freue mich auf Sie!
In akuten Notfällen und Krisensituationen wenden Sie sich bitte direkt an den psychiatrischen Krisendienst Bayerns, mit der Telefonnummer 0800 / 655 3000 .
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